KULTURZENTRUM SARGFABRIK

Ziel des Architekturwettbewerbes war die Sanierung der Sargfabrik für kulturelle Nutzungen und die Schaffung eines Landmarks zur Stärkung der Wahrnehmung des neuen Wohngebietes. So sollen beispielsweise Flächen für Gastronomie entstehen, aber auch möglichst flexible zusätzliche Flächen für Büro-, Atelier- oder Gewerbeflächen.

Wolf D. Prix, Juryvorsitzender zum Siegerprojekt: „Durch die Ergänzung einer Neuinterpretation von Sheddächern wird das Gebäude zu einem zeitgemäßen Kulturzentrum transformiert, das sich selbstbewusst an der Breitenfurter Straße präsentiert. Gleichzeitig findet der Neubau mit seiner hohen bauplastischen Qualität eine adäquate Antwort auf die neue Nachbarschaft und bildet die Torsituation in das neue Wohnquartier.“

Durch einen Knick im Baukörper wird ein besonders einladender Platz gegenüber dem Haupteingang zum Bildungscampus geschaffen, das Grätzlzentrum des neuen Stadtteils. Dieser Platz bildet auch den neuen Zugang zum Veranstaltungszentrum, der mit einer Sitzstufenanlage in den Innenhof gezogen wird und so das Veranstaltungszentrum mit dem neuen Quartier verbindet und Synergien schafft. Zur Breitenfurter Straße werden Lofts als dreidimensional flexible Räume angeboten, während der sich nach Norden gestreckte Flügel zweidimensional flexible Bürostrukturen anbietet.

DATEN
Status: in Planung 2019-2022
1. Platz Geladener Wettbewerb
Programm: Veranstaltungssaal, Restaurant, Cafe, Büro, Atelier, Shops
Fläche: 8.400 m²
Ort: Breitenfurter Straße 176, 1230 Wien

AUFTRAGGEBERIN
SORAVIA

LEISTUNG
Architekturplanung

LANDSCHAFTSPLANUNG
SIMMA ZIMMERMANN LandschaftsarchitektInnen

S.E.A. TEAM
Annika Hillebrand, Thomas Kügerl, Alexander Seitlinger, Edoardo Barbato, Joel Profe

VISUALISIERUNG
Bokeh Design

 

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