VOLKSSCHULE GÜSSING

Das städtebauliche Konzept basiert auf den Vorgaben des Bebauungsplanes.  Der Baukörper fügt sich respektvoll und harmonisch in den Masterplan ein. Richtung Westen orientiert sich das Gebäude mit einem kammartigen Aufbau auf einem dreieckigen Sockelgeschoß mit zwei aufgesetzten Innenhöfen, die sich zu dem großzügig zusammenhängenden Freiraum nach Süden hin öffnen. Nach Osten schirmt der dreigeschoßige Baukörper den Lärm der Marienhütte ab und bildet so einen optimalen Schallschutz der westlich liegenden Innenhöfe, Freiräume und Wohnbauanlagen.
Der aus zwei Schenkeln bestehende Sockel öffnet sich in Richtung Norden mit einer einladenden Geste zum Schulvorplatz. Es entstehen Synergien mit der im Norden befindlichen AHS Reininghaus. Der dadurch klar definierte Haupteingang führt ins Gebäudeinnere auf eine Sitztreppenanlage im Zentrum.
Durch den Gebäudekomplex verläuft eine klare Erschließungsachse als verbindendes Orientierungselement. Entlang dieser Achse werden drei Plätze angeordnet, die als Subzentren die Cluster beherbergen und, durch zwei Innenhöfe getrennt, eigene Baukörper bilden. Durch diese Einschnitte wird die Schule ein lichtdurchflutetes, einladendes Gebäude. In den Innenhöfen sind gut nutzbare Terrassen, die zwischen den Clustern die Kommunikation fördern. Am Ende dieser Terrassen sind die Stiegen angeordnet und erleichtern so die Orientierung.
Die Freizeiträume der Nachmittagsbetreuung, Speisesaal, Bibliothek, Aula und die Zentralgarderobe sind bewusst direkt an den Freiraum in Richtung Südwesten im EG angebunden, während die lärmverträglicheren Funktionen wie Turnsaal und Bewegungsraum sich nach Osten orientieren.

DATEN
Status:
 Wettbewerb 2021
Programm: 24 Klassen, Nachmittagsbetreung, 1 Turnsaal
Fläche: 4.200m²
Ort: Güssing, Burgenland

AUFTRAGGEBERIN
Stadt Güssing

LEISTUNG
Generalplanung und Architektur

TRAGWERKSPLANUNG
POTYKA und Partner ZT GmbH

GENERALKONSULENTIN
Vasko+Partner

S.E.A. TEAM
Caroline Heidlauf, Edoardo Barbato

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