Generalplanerwettbewerb Vetmed (2. Platz, Wien 2015)

Der gesamte Universitätscampus des Konrad-Lorenz-Instituts und des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie wird durch eine inhomogene Bebauung charakterisiert. Die neuvorgeschlagene Bebauung strukturiert das Gelände und bildet mit dem denkmalgeschützen Hauptgebäude des Forschungsinstituts ein Ensemble, mit dem sie über eine leichte Brücke verbunden ist. Der Entwurf, ist mit dem Landschaftsbild gut verträglich. Der städtebauliche Entwurf sieht vor, auf dem Institutsgelände einen repräsentativen Platz zu schaffen und zusätzlich den Campus als Forschungsstandort zu betonen. Dieser neue zentrale Treffpunkt vor dem Haupteingang im Süden wird ein Ort der Kommunikation, der durch die angrenzenden Funktionen von Speisesaal bzw. Multifunktionsraum zusätzlich belebt wird. Das für die Bauaufgabe nötige Volumen wird auf drei leicht voneinander versetzten Kuben aufgeteilt, so dass eine Kleinteiligkeit entsteht, die sich harmonisch in das umgebende Areal einfügt. Der so gestaltete kompakte Baukörper bildet im Zusammenspiel mit dem denkmalgeschützten Hauptgebäude unterschiedliche Außenräume aus und erreicht so die Bildung eines städtebaulichen Ensembles. Der Baukörper folgt außerdem der natürlichen Topographie, so dass es zu keinen unnötigen Geländeveränderungen oder massiven Einfriedungen kommt.