Wettbewerb Volksschule Pirquetgasse (Wien, 2013, mit F+P Architekten ZT GmbH)

Die Umgebung des Grundstücks ist durch seine inhomogene Bebauungsstruktur charakterisiert, deren Höhenentwicklung abrupt die Maßstäbe wechselt. Die zentrale Idee des Entwurfes ist es daher, einen -- menschlichen Maßstab herzustellen: Die Schule bleibt zweigeschossig und nützt nicht die durch die Bauklasse mögliche maximale Höhe aus. Das Gebäude liegt auf dem Grundstück wie ein Zweig mit Blättern, der sich nach dem Lichteinfall orientiert. Durch die Krümmung der Hauptachse und die Anordnung der Klassen, ist es möglich, diese so zu orientieren, dass die Lichtverhältnisse nicht von den Wohnhochhäusern im Osten eingeschränkt werden. Diese Konfiguration bietet ebenfalls die Grundlage für das Freiraumkonzept: neben einem zentralen Garten werden Höfe ausgebildet. Der Freiraum wird durch Höfe strukturiert, die thematisch unterschiedlich behandelt werden. Der zentrale Gartenhof lädt zum Spielen, Rutschen und Schaukeln ein.