Wettbewerb Schulerweiterung Längenfeldgasse (Wien 2016)

Der fünfgeschossige L-förmige Baukörper gliedert sich klar in eine organisch geformte zweigeschossige Sockelzone und einem schlicht gehaltenen dreigeschossigen kubischen Hauptbau. Dieser Kubus nimmt die Fluchten der angrenzenden Gebäude auf während sich die Freiform ungezwungen in das Grün seiner Umgebung einnistet. Der Haupteingang zur ruhigen Steinbauergasse nimmt direkten Bezug auf den Eingang des gegenüber liegenden Parks und fungiert so als Bindeglied zur NMS als Ausweitung des Campusgedankens..Klare Ablesbarkeit der Funktionen unterstützt die Identifikation der Schüler mit ihrer Schule. In den Obergeschoßen ist die BS erkennbar. Diese ist optimal mit Ausblick nach Süden und zum Park hin ausgerichtet. Die BS wird über den internen Weg des nördlich gelegenen Berufsschulcampus barrierefrei erschlossen. Die weiche freie Form der VS nimmt einen menschlichen Maßstab für die Volksschulkinder auf. Der Innenhof nimmt Bezug auf das pädagogische Konzept Cluster, deren MuFus, die alle in den Innenhof orientiert sind. Dies wirkt kommunikationsfördernd und lädt mit der ringförmigen Erschließung zum Spielen ein. Die Verschränkung von Innenraum und Außenraum lässt interessante räumliche Qualitäten entstehen