Wettbewerb Hotel Kummer (3. Platz, Wien 2013)

Für den Umbau wurde die Variante einer Entkernung gewählt, um die zurzeit extrem unpraktischen und unübersichtlichen Splitlevel auf einheitliche Niveaus anzugleichen. Dadurch kann eine geschoßweise durchgehende Barrierefreiheit gewährleistet werden, die nur über einen Liftkern erschlossen wird und eine klare Orientierung ermöglicht. Der neue Dachaufbau mit seiner konkaven Formensprache wurde als moderne elegante Neuinterpretation des übersteigerten Barockthemas von schwingenden konkaven und konvexen Formen übernommen. Die innovative Gaubenlösung bietet zum Straßenraum hin ein optisch deutlich kleiner wahrnehmbares Volumen mit weniger Auswirkung auf das Raumlichtprofil mit dem weiteren Vorteil von unterschiedlichen Blickachsen vom Rauminneren.