Hrachowina Gründe (Wien 2017 - 2021, 1 Preis städtebaulicher Wettbewerb mit F+P Architekten ZT Gmbh und Paisagista Landschaftsarchitektur)

Das Projekt zeigt eine starke Vernetzung mit dem Umfeld und verteilt die Baumassen sehr ausgewogen auf dem Planungsgebiet. Der Umgang mit der westlichen Kante zum Freiraum Ist sehr sensibel gelöst und die bestehende Grünfläche wird qualitativ aufgewertet. Das Spiel von engen Gassen und platzartigen Aufweitungen, die ruhigen Wohnhöfe und die Sockelzonen erzeugen einen menschlichen Maßstab und eine insgesamt sehr harmonische Gesamtkomposition. Positiv gesehen werden die aufgeweiteten Sockelzonen mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und halböffentlichen, erhöhten Terrassen. insgesamt lasst das Projekt eine hohe Flexibilität In Bezug auf unterschiedliche Wohntypen, Sonderwohnformen und Nutzungsdurchmischung sowie eine hohe Wohnqualität erwarten. Sehr positiv bewertet wird auch die hohe Durchlässigkeit In Nord-Süd-und In Ost-West-Richtung In Bezug auf Durchwegung und Blickachsen. Der Freiraum ist überzeugend In seinen Abstufungen der Öffentlichkeit, seinen Wegeverbindungen und den zu erwartenden Aufenthaltsqualitäten. Positiv bewertet werden auch der Umgang mit den historischen Bebauungsstrukturen und die Ableitungen daraus. Die Baukörper sind durch kleine Vor-und Rücksprünge sowie durch subtile Höhenabstufungen differenziert und vermitteln In ihrer Anordnung dennoch eine notwendige Ruhe. Die vorgeschlagenen Sockelzonen und Terrassen sowie die Höhenabstufungen könnten, so die Meinung der Jury, eine starke Identität für das neue Quartier bilden insgesamt lässt das Projekt eine hohe Wohnqualität sowie einen Mehrwert für den Stadtteil erwarten