Generalplanerwettbewerb Gloggnitz, (Gloggnitz 2015, mit F+P Architekten ZT GmbH)

Der städtebauliche Entwurf beruht auf dem ursprünglichen platzbildenden Plan der Schule (ohne dem Zubau in der Mitte des Vorplatzes) aus dem 19. Jahrhundert mit seiner Ensemblebildung mit dem Alten Rathaus. Dieser Genius Loci des Platzes wird als Thema wieder aufgegriffen und betont so die zukunftweisende Bedeutung des Neubaus des Schulzenrums Gloggnitz. Die Komposition wird aus vor- und zurückspringenden Baukörpern gebildet und flankiert auf diese Weise den Platz. Das Thema der Dachlandschaft fügt sich harmonisch in das Stadtgefüge des Kernes der Stadtgemeinde Gloggnitz ein. Fluchten der Nachbar-bebauungen werden aufgenommen, es wird auf eine Maßstäblichkeit im Bezug der Bauhöhen geachtet und daher bewusst auf eine mögliche Viergeschossigkeit verzichtet. Da die besondere Qualität des Ortes auf dem Baumbestand beruht, erfolgt eine Integration des Baukörpers in den parkartigen Garten aus dem 19 Jahrhundert mit seinen alten Bäumen.